Familie Terschüren in Bielefeld

14.–17. Mai 2026 · Eine Stadt, die es offiziell nicht gibt
Do 9° · Fr 13° · Sa 12° · So 16° — Regenschauer wahrscheinlich, dazwischen Sonne. Zwiebellook, Regenjacke, gute Laune.
Wichtiger Hinweis: Laut der seit 1994 kursierenden Bielefeld-Verschwörung existiert diese Stadt gar nicht. Sollten wir uns dort dennoch begegnen, ist das vermutlich eine kollektive Halluzination. Wir spielen aber einfach mit.
Tag 1 · Donnerstag, 14. Mai Anreise
Christi Himmelfahrt — heute wird nur angekommen, sortiert und gegessen. 9 °C und Schauer, also nichts Großes draußen.
Nachmittag / Abend
Ankommen in der Jugendherberge
Zwei Autos parken, Zimmer beziehen, Kinder zählen (sollten vier sein). Erste kurze Runde durch die Altstadt, wenn der Regen Pause macht — Alter Markt ist zu Fuß da. Sonst: gemütlich in der Herberge ankommen.
Abends
JuHe-Abendessen + Ligretto-Eröffnung
Halbpension sei Dank: Tisch ist gedeckt, niemand muss kochen oder reservieren. Danach packt Antje sehr wahrscheinlich Ligretto aus. Wer noch nie verloren hat, wird heute verlieren.
Falls jemand sagt „Ich war noch nie in Bielefeld" — das beweist gar nichts. Niemand war je in Bielefeld. Das ist der ganze Witz.
Tag 2 · Freitag, 15. Mai Burg, Backen, Brause
13 °C und immer mal Sonne zwischen den Schauern — Sparrenburg geht, wenn man die Lücken nutzt. Abmarsch frühestens 10 Uhr, Oma Madeleine braucht ihr Bad-Zeitfenster, das ist nicht verhandelbar.
Vormittag
Sparrenburg mit Kasematten-Führung
Das Wahrzeichen, das laut Verschwörung nicht existiert. Turm besteigen (180 Stufen — gute Gelegenheit, Lasse einmal komplett auszupowern), unterirdische Kasematten-Führung mit Taschenlampen. Spannend für die Kinder, fotogen für alle anderen.
Plan B bei Dauerregen: nur die Kasematten, der Turm kann warten.
Mittag
Mittagessen Altstadt
Mittag ist nicht in der Halbpension drin — also raus. Alter Markt, irgendwo mit Kinderkarte. Reservierung lohnt sich, wir sind zu zehnt — Restaurants finden das oft sportlich.
Nachmittag
Dr. Oetker Welt
Wenn Bielefeld irgendwas hat, dann das hier. Backstation für Kinder, Pudding-Geschichte, Pizza-Verkostung. 100 % drinnen, 100 % regenfest, 100 % Zucker am Ende. Tickets vorher buchen, läuft nach Zeitslot.
Abends
JuHe-Abendessen + Ligretto Runde 2
Halbpension ist gedeckt, danach Karten raus. Vollbesetzte Runde wie immer — Antje gewinnt wahrscheinlich. Anna und Eddy spielen mit und kommentieren parallel das Geschehen, was den Wettkampf erst richtig in Fahrt bringt. Henrik weiß noch nicht, dass er verliert.
Tag 3 · Samstag, 16. Mai Action und Auseinandergehen
12 °C, wechselhaft — Indoor-Programm passt. Heute teilen wir uns auf, jeder kriegt sein Ding.
Vormittag
Trampolinpark / Sprungbude
Lasse rein, Tür zu, und in zwei Stunden ist er erstmal versorgt. Liska und Linnea ziehen mit, Lene macht so lange sie Lust hat. Henrik springt wahrscheinlich mit und bereut es am nächsten Tag.
Plan B falls überlaufen oder geschlossen: Lasertag oder Indoor-Kletterhalle in Bielefeld — beides reichlich vorhanden.
Mittag
Pommes. Es muss einfach.
Diskussionen vermeiden.
Nachmittag
Zwei Gruppen, zwei Programme
Gruppe Fashion: Lene und Oma Madeleine (die genau weiß, wo es in der Bahnhofstraße was Anständiges gibt) ziehen durch Innenstadt und Altstadt-Boutiquen. Eine Tüte ist Pflicht.
Gruppe Mammut: der Rest geht ins namu — Naturkunde-Museum, kindgerecht, Mitmachstationen, Mammuts und Dinos. Wer dort genug hat, geht zur Kunsthalle nebenan und tut so, als würde man Kunst verstehen.
Abends
JuHe-Abendessen, danach gemütlich
Letzter Abend — Halbpension nutzen, niemand will nach einem Trampolin-Tag noch Restaurants koordinieren. Hinterher Spiele, Lesen, oder die Kinder finden noch einen Tobe-Modus, den keiner für möglich gehalten hat.
Statusprüfung Bielefeld-Verschwörung nach Tag 3: Wir haben eine Burg gesehen, einen Trampolinpark benutzt und Pudding probiert. Beweise gegen die Existenz dieser Stadt: weiterhin solide.
Tag 4 · Sonntag, 17. Mai Abreise
Klassisches Pech: der schönste Tag (16 °C, kaum Regen) ist der Abreisetag. Wenigstens den Vormittag mitnehmen.
Vormittag
Frühstück, Koffer packen, Altstadt-Bummel bei Sonne
Endlich Wetter zum draußen sein — nochmal über den Alter Markt, zum Leineweber-Denkmal, vielleicht ein Eis. Madeleine kriegt diesmal etwas Bad-Zeit weniger, dafür dürfen es zwei Kugeln sein.
Mittag / Nachmittag
Heimreise mit zwei Autos
Auschecken, Koffer verteilen, eine letzte Klorunde, los geht's. Wer mit den Kindern fährt, hat einen ausreichenden Hörspiel-Vorrat dabei.